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"Wie spielt man eine Fußnote?", Frankfurter Neue Presse, 16.03.2018

Großen Herausforderungen stellen sich die acht jungen Schauspieler im Studiojahr des Schauspiels Frankfurt: Jetzt müssen sie zeigen, wie sie die Figuren aus Wolfram Lotz’ Theaterstück „Einige Nachrichten an das All“ darstellen wollen: den Spastiker, den kleinwüchsigen Clown, den todtraurigen Vater oder den wiederauferstandenen Dichter Bernd Kleist. Morgen ist Premiere.

Da steht er im grellen Scheinwerferlicht. Und will unbedingt vom Tod seiner Tochter erzählen. Wieso? Und wieso fünf Mal hintereinander? Und warum wirkt er so jung? Es ist eine der letzten Bühnenproben für den jungen Schauspieler Nicolas Matthews in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt. Eine der letzten und der intensivsten. Heute wird an jedem Wort gefeilt, an jeder Regung, an jeder scheinbar noch so unbedeutenden Geste. Der drahtige Regisseur Marc Prätsch probt mit ihm seinen Monolog. In Wolfram Lotz’ Werk verkörpert er einen Vater, der seine Tochter bei einem Unfall verloren hat. Das Stück fordert vom 25-jährigen Matthews einen emotionalen Kaltstart von Null auf Hundert.

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