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Neue Juror:innen für den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis benannt

++ Frankfurt am Main, 30.8.2022 | Die Jury des „WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte“ wird in diesem Jahr auf mehreren Positionen neu besetzt. Neben Literaturkritiker Paul Jandl und Intendantin Barbara Mundel sind in der interdisziplinären Jury neu dabei: Kunstkritikerin Elke Buhr, Philosophieprofessorin Rahel Jaeggi, Soziologe Steffen Mau, Literaturkritikerin Miryam Schellbach und Literaturwissenschaftler Philipp Theisohn.

Die Jury des Literaturpreises der Crespo Foundation repräsentiert traditionell unterschiedliche Professionen, die sich interdisziplinär mit den eingereichten Texten auseinandersetzen.

Aktuell läuft die Ausschreibung zum „WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis 2023“. Noch bis zum 30. September können Verleger:innen, Lektor:innen, Agent:innen, Literaturkritiker:innen und -vermittler:innen Texte (literarische Essays, literarische Reden, kurze Prosa oder Erzählungen) vorschlagen, die sich literarisch mit relevanten gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Die vollständige Ausschreibung ist unter www.wortmeldungen.org/literaturpreis/preis zu finden.

 

Die Jury des „WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis 2023”

Elke Buhr ist Chefredakteurin von Monopol, dem Magazin für Kunst und Leben, in Berlin. Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Journalistik folgten Stationen im Westdeutschen Rundfunk in Köln und dem Feuilleton der Frankfurter Rundschau. Darüber hinaus veröffentlichte sie Texte in DIE ZEIT, Texte zur Kunst, Art oder Modern Painters und schrieb teilweise preisgekrönte Radioessays und Features für den WDR, den BR, den SWR und den HR.

Rahel Jaeggi ist Professorin für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie gilt als eine Vertreterin der zeitgenössischen Kritischen Theorie. Seit 2018 ist sie Leiterin des Centers for Humanities and Social Change in Berlin. Zuletzt erschien das Buch „Kapitalismus“ (gemeinsam mit Nancy Fraser) bei Suhrkamp.

Paul Jandl arbeitet seit den frühen neunziger Jahren als Feuilletonjournalist und Kritiker für die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG mit Stationen in Wien, Salzburg und Berlin. Zuletzt erschien im Grazer Droschl-Verlag „Gedankenspiele über das Glück“.

Steffen Mau ist Professor für Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In seinen Forschungen beschäftigt er sich mit sozialer Ungleichheit und sozialem Wandel. Er ist Mitglied im Sachverständigenrat für Migration und Integration. Seine jüngste Buchveröffentlichung „Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert“ (C.H. Beck 2021) war auf der Shortlist für den Deutschen Sachbuchpreis 2022.

Barbara Mundel ist Intendantin der Münchner Kammerspiele. Sie arbeitete als Dramaturgin, Regisseurin und Intendantin für große Theaterhäuser, u. a. in Luzern und Freiburg. Sie prägte die programmatische Frage nach einem „Stadttheater der Zukunft“.

Miryam Schellbach ist Moderatorin und Literaturkritikerin. Ihre Rezensionen, Porträts und Interviews erscheinen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung. 2021/22 war sie in der Jury des Leipziger Buchpreises. Ab Oktober 2022 ist sie Programmleiterin Claassen im Ullstein Verlag.

Philipp Theisohn ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Außerdem arbeitet er als Literaturkritiker für verschiedene Medien, insbesondere für die FAZ.

 

WORTMELDUNGEN ist ein Programm der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt, dem Schauspiel Frankfurt und dem Verbrecher Verlag. Präsentiert von hr2-kultur, Poesierausch und 54books.

Der WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte wird jährlich von der Crespo Foundation ausgelobt. Er ist mit 35.000 Euro dotiert und wird für herausragende literarische Kurztexte verliehen, die sich mit aktuellen gesellschafts-politischen Themen auseinandersetzen. Bisher erhielten den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis Petra Piuk, Thomas Stangl, Kathrin Röggla und Marion Poschmann. Der mit 15.000 Euro dotierte Förderpreis schließt an den Literaturpreis an und soll junge Autor:innen motivieren, in Auseinandersetzung mit dem Thema des Gewinner:innentextes eine eigene literarische Position zu formulieren.

Informationen zum Preis:                                             
www.wortmeldungen.org
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Pressekontakt:                                                                                    
Jutta Büchter (presse@wortmeldungen.org)

 

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