Presse

„Auf dem Schulhof wohnt ein Künstler“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2018

Der Zugang zu ästhetischer Bildung ist auf dem Land schwerer als in der Stadt. Deshalb kommt das „fliegende Künstlerzimmer“ direkt an die Schulen und hat den Schülern eine Menge zu bieten.

von Matthias Trautsch

Auf den Landkreis Marburg-Biedenkopf lässt Landrätin Kirsten Fründt nichts kommen. „Der schönste Kreis in Hessen“, sagt die lokalpatriotisch gestimmte SPD-Politikerin ein ums andere Mal. Fründt ist zu Besuch in Frankfurt, wo man ja manchmal das Vorurteil pflegt, kurz hinter dem Taunuskamm beginne die kulturelle Steppe. Das sei bei weitem nicht so, sagt Fründt. Tatsache ist allerdings auch, dass die großen Museen, Theater, Opernhäuser und Kunsthochschulen nun einmal im Kern der Rhein-Main-Region und nicht in Mittelhessen angesiedelt sind. Deshalb ist es für Schulen im ländlichen Raum schwerer als in der Metropole, Kooperationen mit Künstlern und kulturellen Institutionen einzugehen. (…)

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