„Das fliegende Künstlerzimmer“ bringt Kunst und Kultur direkt auf den Schulhof

Kinder und Jugendliche wollen gestalten. „Man muss ihnen nur die Möglichkeit geben, ihre Kreativität und Freude am Erfinden auch zu entfalten und ihnen einen Zugang zur Kunst ohne Barrieren ermöglichen!“, so der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz.

Und weil dies am aller einfachsten dort geschieht, wo die Kinder und Jugendlichen einen Großteil ihrer Zeit verbringen – nämlich in der Schule – hat die Crespo Foundation gemeinsam mit dem Hessischen Kultusministerium und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und der IGS Wollenbergschule Wetter ein bislang einmaliges Format der Kulturellen Bildung auf die Beine gestellt: „Das fliegende Künstlerzimmer“. In den Räumen der Crespo Foundation ist das„fliegende Künstlerzimmer“ am 4. September 2018 nun erstmals der Presse vorgestellt worden.

Ein von den Architekten Prof. Nikolaus Hirsch und Prof. Dr. Michel Müller eigens dafür entworfenes mobiles Künstleratelier gastiert seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 auf dem Schulhof der IGS Wollenbergschule im mittelhessischen Ort Wetter. Im „fliegenden Künstlerzimmer“ wohnt und arbeitet der Künstlerstipendiat Jan Lotter und öffnet an drei Tagen in der Woche sein Atelier für die SchülerInnen der IGS Wollenbergschule – ein ganzes Schuljahr lang.

„Der Crespo Foundation war es wichtig, einen Raum zu schaffen, der ganz vom Künstler her gedacht ist: einen Raum für seine eigene künstlerische Entfaltung sowie für die Entwicklung und Erprobung neuer Konzepte der Kulturellen Bildung an Schulen“, so Ulrike Crespo, Gründerin der Crespo Foundation. Und Boris Rhein, der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, ist überzeugt: „Das fliegende Künstlerzimmer ist ein bestechendes Instrument, um Kultur aus dem Ballungsraum in den ländlichen Raum hinauszubringen.“ Deshalb wird das Projekt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

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Foto: Norbert Miguletz