TELLUS startet mit 29 Studierenden in die vierte Runde

Nach einem erfolgreichen dritten Jahr ist das Service-Learning-Programm „TELLUS | miteinander lehren – voneinander lernen“ im August 2019 in die vierte Runde gestartet. Mit von der Partie sind diesmal 29 Studierende der Goethe-Universität sowie der Frankfurt University of Applied Sciences – so viele wie noch nie! Über ein gesamtes Schuljahr begleiten sie Schüler*innen in 21 Klassen an vier Beruflichen Schulen in und um Frankfurt.

In multiprofessionellen Tandems unterstützen die 29 Studierenden der Fachrichtungen Lehramt, Soziale Arbeit, Wirtschaftspädagogik, Erziehungswissenschaften und Psychologie die Schüler*innen künftig rund zehn Stunden pro Woche im Unterricht, aber auch außerhalb des Klassenzimmers, etwa beim Schreiben von Bewerbungen, Behördengängen oder gemeinsamen Aktivitäten. Dabei arbeiten sie eng mit den Lehr- und Fachkräften der Sozialpädagogischen Förderung der Schulen zusammen.


„Mit ihrem Engagement helfen die Studierenden den jungen Menschen mit Migrationshintergrund, sich im deutschen Schul- und Berufsbildungssystem zurechtzufinden, eigene Perspektiven zu entwickeln und erste Kontakte für die berufliche Laufbahn herzustellen“, erläutert Dr. Natalie Failla-Grahn, TELLUS-Projektreferentin bei der Crespo Foundation, das Programm. Im Gegenzug absolvierten diese durch ihre Teilnahme an TELLUS ihre im Studium verlangten Pflichtpraktika und sammelten gleichzeitig didaktische und sozialpädagogische Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben. „Eine außergewöhnliche Konstellation, von der alle profitierten!“, so Failla-Grahn.


Ins Leben gerufen wurde TELLUS im August 2016 von der Crespo Foundation gemeinsam mit der Wilhelm-Merton-Schule, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Frankfurt University of Applied Sciences. Seitdem konnten rund 600 Schüler*innen an vier Beruflichen Schulen (Wilhelm-Merton-Schule und der Philipp-Holzmann-Schule in Frankfurt am Main, Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach und Brühlwiesenschule in Hofheim) begleitet werden. Damit künftig noch mehr Schüler*innen dabei unterstützt werden können, auf dem deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt Fuß zu fassen, wird eine Zusammenarbeit mit weiteren Schulen und Hochschulen in Hessen angestrebt.



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Foto: Jessica Schäfer