SABA-Stipendiatinnen im Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten Frankfurts

Die Verwirklichung von Gleichberechtigung und Chancengleichheit ist entscheidend für unsere heutige Gesellschaft. Dennoch gibt es bei diesen Themen immer noch Missstände, die es zu beseitigen gilt. Den Gleichstellungsbeauftragten kommt hierbei eine wichtige Funktion zu. Zu ihren Aufgaben zählen u.a. die Behebung bestehender Unterrepräsentanz von Frauen im beruflichen Umfeld sowie die Verbesserung der Work-Life Balance für alle Mitarbeiter*innen.

Durch die Crespo Foundation und den Verein beramí berufliche Integration e.V. hatten am 7. Oktober 2020 einige der 30 SABA-Stipendiatinnen die Gelegenheit, in den Austausch mit Ulrike Jakob, Leiterin des Gleichberechtigungsbüros der Stadt Frankfurt, zu treten. Da viele der Stipendiatinnen Kinder haben, war die Verbindung von Familie und Arbeit bzw. Ausbildung ein wichtiges Thema. Gemeinsam haben die Frauen zusammengetragen, welche Faktoren hierbei für sie entscheidend sind, etwa flexible Arbeitszeiten oder eine gesicherte Kinderbetreuung. Darüber hinaus bot das Gespräch mit Ulrike Jakob ihnen die Möglichkeit, von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten und sich auszutauschen. Anschließend wurde über den Bewerbungsprozess, insbesondere das Bewerbungsgespräch, diskutiert. 

Eine wichtige ,,Message‘‘ von Ulrike Jakob an die Frauen war, dass diese ihre eigenen Stärken erkennen sollen und stolz darauf sein können. Denn viele Kompetenzen, die die Frauen eventuell aus ihrem Privatleben mitbrächten, seien keineswegs selbstverständlich und sollten dementsprechend im Bewerbungsgespräch zur Geltung kommen, so Jakob. Wichtig sei auch, den Mut zu haben, eigene Forderungen zu stellen, denn nur so könne der*die Arbeitgeber*in auf individuelle Wünsche eingehen. 

Generell war das Gespräch für beiden Seiten ausgesprochen bereichernd und hat die Stipendiatinnen in ihrem Weg bestärkt.