„Letzte Hilfe-Kurs“ für mehr Mitmenschlichkeit in der letzten Lebensphase

Wie kann ich einen geliebten Menschen in der letzten Phase seines Lebens liebevoll umsorgen? Was kann ich für ihn auf seinem letzten Weg tun? Während die „Erste Hilfe“ selbstverständlich ist, muss die „Letzte Hilfe“ gesellschaftlich erst noch verankert werden. Ein vom Würdezentrum Frankfurt angebotener „Letzte Hilfe-Kurs“, der am 31. Oktober 2019 im Haus des Buches in der Frankfurter Innenstadt stattfinden wird, bietet Antworten auf diese Fragen.

Fragen und Themen, mit denen sich auch Thomas Stangl, der diesjährige Träger des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises, in seinem Gewinnertext „Die Toten von Zimmer 105“ auseinandergesetzt hat. In seiner Geschichte stellt Stangl eines der großen Themen unserer Zeit in den Mittelpunkt: Die Alten in unserer Gesellschaft und wie es ihnen geht, wenn sie dement werden und krank. 

Die „Letzte Hilfe-Kurse“ des Würdezentrums Frankfurt ermutigen zu Mitmenschlichkeit und Unterstützung in der letzten Lebensphase eines geliebten Menschen. Im Kurs werden Einblicke gegeben in die Themen „Sterben als Teil des Lebens“, „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“, „Leiden lindern“ und „Abschied nehmen/Trauerarbeit“. Teilnehmen kann jede*r Interessierte nach vorheriger Anmeldung unter info@wuerdezentrum.de.

Der Kurs findet statt am Donnerstag, den 31. Oktober 2019, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Haus des Buches, Braubachstraße 16, in 60311 Frankfurt am Main. Die Kosten betragen 15 Euro, die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 Plätze begrenzt.

Über das Würdezentrum Frankfurt
Die Palliativmediziner*innen und palliativen Pflegekräfte des Würdezentrums Frankfurt begleiten schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Weg. Sie setzen sich für eine Sorge-Kultur ein, die für Autonomie und Würde bis zum Ende des Lebens steht. Hier bedarf es – integriert in gute Medizin und Pflege – ganz besonders der liebevollen Zuwendung sowie einer Kultur des behutsamen und ressourcenorientierten Umsorgens.

Im Bild: Dr. Ingmar Hornke, Geschäftsführer, Arzt für Anästhesie- und Palliativmedizin

Foto: Jörg Baumann