Crespo Foundation fördert Lesungen von Debütautor*innen

Sie sind jung, begabt und von der Corona-Krise durch den Ausfall literarischer Veranstaltungen besonders hart getroffen. Damit Nachwuchsautor*innen ihre Texte auch künftig einem breiten Publikum präsentieren können, stellt die Crespo Froundation im Rahmen der Initiative #ZWEITERFRUEHLING des Netzwerks der Literaturhäuser 25.000 Euro für Lesungen von Debütant*innen zur Verfügung. Für 50 Debütant*innenlesungen können daraus je 500 Euro für Autor*innenhonorar, Reisekosten und Übernachtung durch die Veranstalter*innen beantragt werden. Das soll ihnen als Anreiz dienen, möglichst viele ausgefallene Lesungen mit Nachwuchsautor*innen nachzuholen bzw. zu initiieren, die Corona-bedingt aufgrund wirtschaftlicher Einbußen nicht stattgefunden hätten.

„Gerade die jungen Autor*innen, die im Frühjahr ihr erstes Buch veröffentlicht haben, hat der Corona-bedingte Lockdown besonders hart getroffen. Der Crespo Foundation ist die Förderung junger Künstler*innen ein besonderes Anliegen, weswegen wir uns sehr freuen, hier im Rahmen der Initiative #ZWEITERFRUEHLING unterstützen zu können“, so Aslak Petersen, Geschäftsführer der Crespo Foundation. 

Das Prozedere ist denkbar einfach: Veranstalter*innen können sich um die Förderung von bis zu 500 Euro pro Lesung durch das Ausfüllen eines Formulars beim Netzwerk der Literaturhäuser bewerben. Unterstützt werden Lesungen aller deutschsprachigen Autor*innen, deren Roman- oder Lyrikdebüts im Zeitraum Januar bis August 2020 erschienen sind bzw. erscheinen. Die einzige Voraussetzung: Die Veranstalter*innen haben sich der Initiative #ZWEITERFRUEHLING angeschlossen und dies auch öffentlich dargestellt. Ausgezahlt wird der Betrag, nachdem die Lesung nachprüfbar stattgefunden hat. 

„Der Kampagne #ZWEITERFRUEHLING haben sich schon sehr viele Buchhandlungen, Institutionen, Festivals und Verlage angeschlossen, von überall her. Es sind jetzt fast 100. Das zeigt, wir alle sind im Konsens: Autor*innen schreiben keine Saisonartikel, Verlage und Buchhandlungen tragen Verantwortung für ihre Bücher, Veranstalter stehen für ihre Programme. Und mit der Crespo Foundation ist ein Partner zu uns gestoßen, der die so einfache Idee der Kampagne noch einmal verstärkt und denen konkret hilft, die die krisenhafte Situation besonders existenziell trifft“, so Hauke Hückstädt, Leiter des Literaturhauses Frankfurt.

>> Hier gelangen Sie zur Webseite des Netzwerks der Literaturhäuser und zum Antragsformular!