SOIREE MIT „RIOT MUMSSS“ IM TITANIA THEATER

„Das Wichtigste ist uns, irgendwie ruhig und gechillt durch den Alltag und die Nacht zu kommen. Für Riot haben wir keinen Kopf! Echt nicht! Früher ja, aber jetzt! Das ist viel zu laut!“ Mit Aussagen wie diesen begeisterten die Schauspielerinnen des theaterperipherie in ihrem Stück „Riot Mumsss“ die rund 50 geladenen Gäste am Montag, den 4. Juni 2018, im Titania Theater. Es war bereits die fünfte Soireé, die die Crespo Foundation im Rahmen ihres SABA-Mentoring Programms in Kooperation mit beramí und dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (AMKA) organisiert hat.

Im Theaterstück „Riot Mumsss“ reden fünf junge Mütter Klartext: Über ihren Alltag, ihren Umgang mit der Mutterrolle, ihre Wünsche und Ängste, ihre Wut auf (Vor-)Urteile und Tabus bezüglich Mutterschaft und ihre Wut auf die Emanzipation, die mit Beginn des Mutterseins aufzuhören scheint. Themen, die auch vielen der an diesem Abend Anwesenden bestens vertraut sind. Denn: Die Mehrzahl der Gäste waren Frauen, viele von ihnen Mütter, darunter Mentorinnen des SABA-Programms der Crespo Foundation sowie des Programmes Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen des Vereins beramí e.V. In beiden Programmen werden junge Migrantinnen ein Jahr lang von Mentorinnen dabei begleitet, ihren beruflichen Lebensweg erfolgreich zu gestalten.

Auf die Theateraufführung folgte ein Gespräch mit Ute Bansemir, der Regisseurin von „Riot Mumsss“, und Ewgenija Weiß vom theaterperipherie über deren Geschichte, Vorgehensweise und Besonderheiten. Und selbstverständlich gab es auch einen abschließenden Empfang, der reichlich Gelegenheit dazu bot, über das Theaterstück zu diskutieren.

Über SABA-Mentoring und Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen
SABA-Mentoring unterstützt junge Migrantinnen, die das Bildungsstipendium SABA der Crespo Foundation erfolgreich absolviert haben und nun den Wechsel ins Ausbildungs- und Berufsleben anstreben. In einer einjährigen Tandem-Beziehung mit erfahrenen Mentorinnen werden die ehemaligen Stipendiatinnen beraten und dabei begleitet, ihren weiteren beruflichen Lebensweg erfolgreich zu gestalten. Im Programm Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen von beramí werden hochqualifizierte Migrantinnen ein Jahr lang von Mentorinnen begleitet, hinzu kommen etwa berufliche wie interkulturelle Trainings und Schulungen.

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Foto: Daniel Wiedenhofer