SABA-Stipendiatinnen im Bewerbungsworkshop bei Clifford Chance

„Wie bewerbe ich mich richtig? Wo sehe ich meine Stärken, meine Schwächen? Was bedeutet teamfähig, zuverlässig und belastbar?“ – Kompetenzen, die in vielen Stellenanzeigen gefordert werden. In einem Bewerbungsworkshop bei der internationalen Anwaltskanzlei Clifford Chance am 16. Dezember wurden zwölf SABA-Stipendiatinnen von Profis intensiv auf die Bewerbungsphase nach der Schulzeit vorbereitet.

Bereits zum sechsten Mal in Folge fand im Frankfurter Büro von Clifford Chance ein Bewerbungstraining für SABA-Stipendiatinnen statt. Die zwölf Frauen aus Ländern wie Eritrea, Pakistan, Kambodscha, Afghanistan und Marokko stehen alle kurz vor ihrem deutschen Schulabschluss im Sommer 2017 und sind nun auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

In dem ganztägigen Workshop erarbeiteten die SABA-Stipendiatinnen gemeinsam mit Stefan Schwalm und Lisa Trager aus der Personalabteilung von Clifford Chance Strategien für eine erfolgreiche Bewerbung. Wichtige Bestandteile des Trainings waren das Erstellen von Mind Maps, das Lösen von Reflexionsaufgaben und Gruppendiskussionen. Begleitet wurden sie dabei von Cora Stein – SABA-Projektreferentin bei der Crespo Foundation – und Katja Kleespies, die zurzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Stiftung absolviert.

Das Programm SABA – Bildungsstipendien für Migrantinnen wurde 2006 von der Crespo Foundation ins Leben gerufen. Kerngedanke ist es, Frauen durch Bildung zu stärken und ihnen einen Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg sowie den Einstieg in einen geeigneten Beruf zu ermöglichen.

Seitdem vergibt die Stiftung jährlich 25 Stipendien an Migrantinnen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die Förderung kann sich über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren erstrecken und umfasst u.a. die Kosten für Schule und Kinderbetreuung, damit wichtige Grundsteine für die spätere schulische und berufliche Entwicklung der Stipendiatinnen gelegt werden können. Ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Clifford Chance unterstützen das Projekt schon seit 2011.

Foto: ©Clifford Chance