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»Mit der Crespo Foundation möchte ich dazu beitragen, dass junge Menschen Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten aufbauen, ihre Kreativität entwickeln. Besonders am Herzen liegen mir Künstler, Kinder und alle, die trotz nachteiliger Startbedingungen Herausforderungen mutig annehmen. Ich lege großen Wert auf eine Persönlichkeitsentwicklung, die von einem aktiven Umgang mit Kunst und Kultur für beide Seiten geprägt ist: Wir fördern deshalb nicht nur die Arbeit junger Künstler, sondern führen sie auch an Sozialprojekte heran, bei denen sie anderen Menschen Zugang zu einem eigenen künstlerischen Handeln ermöglichen.« Ulrike Crespo

Das berühmte Fingerspitzengefühl...

... hat Murat Coscun, der seinen Schülern hier Tricks auf der Handtrommel demonstriert.
Ein kleiner Vorgeschmack - erleben Sie den symphatischen Percussionisten Montag Abend live im Konzert »Das Neue und das Fremde« im Haus am Dom! Die Namen seiner Mitspieler - und was es mit Prof. Bernhard Wulffs »interkulturellen Hörerfahrungen« auf sich hat - erfahren Sie ein Stück weiter unten auf dieser Seite. Kommen Sie doch auch! Konzertinfos





Aufgeschnappt:

»Was mich in letzter Zeit in der Kunst beeindruckt hat?
Die leuchtenden Augen der an einem Vermittlungsprojekt teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die nach einem abschließenden Präsentationskonzert - nicht selten zum ersten Mal im Leben - ‘ihren’ Applaus entgegennehmen. Eine Erkenntnis daraus: In der aktiven Beschäftigung mit Klängen - Musik selbst ist ja nur ein Spezialfall von Klang - verliert sich der Begriff des ‘Neuen’ in der ‘Musik’. Es bleibt allein die Musik - vielleicht der Beginn einer Leidenschaft?«
Prof. Bernhard Wulff


»open Percussion« - Ein neues Projekt der Crespo Foundation mit Frankfurter Hauptschülern

Auftakt zu open percussion
Herzliche Einladung zum Konzert im Haus am Dom


»Das Neue und das Fremde«
Gespräch & moderiertes Konzert zu interkulturellen Hörerfahrungen und Schönheitsbegriffen

Am Montag, 8. Februar 2010, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt, 19 Uhr  

Mitwirkende:
Prof. Bernhard Wulff, Leitung und Moderation (Hochschule für Musik Freiburg) Dandarvaanchig Enkhjarga »Epi«, Obertongesang (Mongolei)
Murat Coscun, Handtrommel (Türkei/Deutschland)
Freiburger Schlagzeugensemble

Schlaginstrumente spielen in der Musiktradition zahlreicher Kulturen eine zentrale Rolle und haben sich in Westeuropa vor allem in der zeitgenössischen Musik etabliert. Bernhard Wulff, Professor für Schlagzeug an der Musikhochschule Freiburg und seit vielen Jahren Erforscher außergewöhnlicher Musik, schlägt mit diesem Konzert eine Brücke für das hiesige Publikum, das eher in klassischer Musik geschult und durch abendländische Schönheitsbegriffe geprägt ist.

Mit dem folgenden Workshop »open percussion«, der im Herbst 2010 startet, machen junge Percussionisten erste Erfahrungen als Musikvermittler: Ihr eigens konzipiertes Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus Frankfurter Hauptschulen, die bereits in einem früheren Projekt an klassische Musik herangeführt wurden. Sie erhalten nun die Chance, den Schritt hin zu Neuer Musik zu wagen und das aktive Musizieren zu erproben. Die Lehrenden vor Ort sind in den Prozess eingebunden. Als Höhepunkt des 4-tägigen Workshops wird im Herbst ein gemeinsames Konzert stattfinden.


Lukas Kluszczynski neuer Programmleiter von START-Österreich

Willkommen, Herr Kluszczynski! Seit Anfang Januar 2010 haben Sie nun Ihr Büro in der Landeshauptstadt bezogen. Viel Zeit, den Blick über die Dächer von Wien schweifen zu lassen, werden Sie allerdings nicht haben - es gilt, ambitionierte Pläne umzusetzen. Denn START-Österreich will wachsen! Zu den 50 bisher in Wien und Vorarlberg vergebenen Stipendien für begabte Zuwandererkinder werden Sie auch in den übrigen Bundesländern nach Unterstützern und Sponsoren suchen, die eine Ausweitung des Programms möglich machen.
Dank Ihres Erfahrungshorizonts im interkulturellen Umfeld werden Resultate nicht lange auf sich warten lassen: »Integration ist ein Thema höchster gesellschaftlicher Relevanz und ich freue mich, in Zukunft mehr in diesem spannenden Feld bewegen zu können. Österreich kann vom Potential junger Migranten und Migrantinnen enorm profitieren« sagten Sie kürzlich.
Als gebürtiger Pole und vormals Verantwortlicher bei Flüchtlingsprojekten für den Österreichischen Integrationsfonds wissen Sie überdies genau, wovon Sie sprechen
- und haben mit Ihren 36 Jahren alle Kraft und Motivation, in Zukunft noch mehr ausländischstämmigen Schülerinnen und Schülern bessere Startbedingungen zu ermöglichen. Dass Sie, nach einem Architekturstudium und zahlreichen Architekturprojekten im In- und Ausland »über Umwege« zu Ihrer jetzigen Position gelangten - umso besser. Der Weg hin zu einer ambitionierten beruflichen Ausrichtung verläuft eben nicht immer gerade. Ihre Lebenserfahrung wird den jungen Stipendiaten im Dialog mit Ihnen sicher zugute kommen.
Viel Erfolg Ihnen und Ihrem Team!

         

Soundtrack des Protests - Theaterpremiere im Berliner HAU

2009 erhielten sie für ihre Inszenierung »Ein Warngedicht« den Brüder-Grimm-Preis: Tamer Yigit & Branka Pric. Nun haben die beiden den Film »Hass« des  Regisseurs Mathieu Kassovitz für das Theater adaptiert. Der Film (»La Haine«) gilt als Meilenstein des französischen Kinos der 1990er. Er basiert auf realen Ereignissen in der Pariser Banlieue und zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptdarsteller, deren Alltag von Gewalt, Drogen und Auseinandersetzungen mit der Polizei geprägt ist.
Tamer Yigit & Branka Pric bringen den brisanten Stoff mit den gleichen Darstellern auf die Bühne, die schon in »Ein Warngedicht« mitwirkten: Dem Schauspieler Christoph Bach, dem freien Kulturaktivisten Danny Bruder und den Musikern Volkan T. und Dissput.
Die Theaterversion erzählt von einer Welt, unter deren Kruste Hass, Wut und Trauer kochen, von den »schlafenden Vulkanen Europas«, die immer wieder gewaltsam ausbrechen. Akute, brutal eruptierende Not auf der einen Seite, Verdrängung und Gegengewalt auf der anderen: »Hass« inszeniert den Aufstand als Reaktion auf eine Gesellschaft, die sich weigert, dort hinzusehen, wo es weh tut.
»Wir sind gefallen, aber noch nicht angekommen. Trotz Landung ist die Falltiefe nicht erreicht. Wie tief werden wir noch fallen?«  
Eine Produktion von Branka Prlic und Tamer Yigit in Koproduktion mit dem HAU und der Kaserne Basel, unterstützt durch die Kulturstiftung des Bundes, Theaterhaus Mitte und die Crespo Foundation.Die Premiere »HASS« war am 6. Januar 2010 im HAU 2, Berlin.


Ansprechpartner

Karin Heyl
Geschäftsführung
Telefon: +49 (0)69 27 10 795 0
karin.heyl(at)crespo-foundation.de

Katrin Krampe

Assistentin der Geschäftsführung
Telefon: +49 (0)69 27 10 795 0
katrin.krampe(at)crespo-foundation.de

Annette Marke
Referentin für Bildung und Kunst
Telefon:  +49 (0)69 27 10 795 20
annette.marke(at)crespo-foundation.de    

Cora Stein

Referentin für Bildung und Soziales
Telefon:  +49 (0)69 27 10 795 14
cora.stein(at)crespo-foundation.de

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Thomas Kunze

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