Neuer Video-Blog macht Migrantinnen Mut, den zweiten Bildungsweg für sich zu entdecken

Migrantinnen sitzen doch bloß den ganzen Tag zuhause herum und bekommen Kinder! Mit diesem weit verbreiteten Vorurteil räumt ein von der Crespo Foundation und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt gemeinsam produzierter Video-Blog nun gründlich auf. Seit Samstag, 04. November 2017, sind die ersten drei Folgen von „Aleisha – Die Geschichte einer unbekannten Heldin“ online.

Erzählt wird die wechselvolle Geschichte der alleinerziehenden Mutter Aleisha, die sich nach Jahren in prekären Beschäftigungsverhältnissen dazu entscheidet, ihren Realschulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen und eine Ausbildung zur Mechatronikerin zu beginnen. 

Der 10-teilige Vlog zeigt am Beispiel von Aleisha die Hürden und Hindernisse auf, mit denen Migrantinnen auf dem zweiten Bildungsweg zu kämpfen haben. Aber auch Lösungen, Glücksmomente, Erfolgserlebnisse. Und er zeigt vor allem eins: Dass Migrantinnen es schaffen können, diesen Weg erfolgreich zu gehen, auch wenn dies am Anfang ein fast unmögliches Unterfangen zu sein scheint! 

Das Besondere an dem Vlog: Die Endzwanzigerin Aleisha und ihre beiden Kinder Tygo und Nimah sind keine wirklichen Schauspieler, sondern Puppen. „Uns war es wichtig, dass Aleisha keiner bestimmten Ethnie zuzuordnen ist“, sagte Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt, auf der Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Aleisha-Vlogs am 3. November 2017. Mit Aleisha sollten sich Migrantinnen jeder Herkunft, Hautfarbe und Religion identifizieren können.

„Ich glaube, dass Mama jetzt glücklich ist. Klar, sie hat es zum Teil für uns gemacht, aber auch für sich“, so das Fazit von Tygo in der allerletzten Folge. Klingt nach einem Happy End …

>> Weitere Informationen über Aleisha – Die Geschichte einer unbekannten Helden finden Sie hier!