Flächendeckende Versorgung Frankfurts mit dem Babylotse-Programm erreicht

Frankfurt ist die erste deutsche Großstadt mit einem flächendeckenden Angebot an Babylotsen für Eltern von Neugeborenen. Seit Mitte 2017 wird das Babylotse-Programm an allen acht Frankfurter Geburtskliniken umgesetzt. Die Crespo Foundation hat vor drei Jahren zusammen mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Stadt Frankfurt damit begonnen, das Programm in Frankfurt zu etablieren, operativ umgesetzt wird es vom Kinderschutzbund Frankfurt. Mittlerweile erreicht das Projekt in der Main-Metropole rund 13.000 Familien jährlich.

Das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz bestimmt, dass ein präventiv ausgerichtetes, multiprofessionelles Angebot sogenannter Früher Hilfen bereitzustellen und ein Koordinations- und Lotsensystem zu etablieren ist, dessen Aufgabe darin besteht, flächendeckend verbindliche Strukturen der Zusammenarbeit der zuständigen Leistungsträger im Kinderschutz aufzubauen. „Babylotse erreicht Familien zum frühestmöglichen Zeitpunkt und berät diese schon auf den Geburtsstationen“, betonte in diesem Zusammenhang Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Frankfurt, anlässlich einer Pressekonferenz am 14. Dezember 2017.

Dass ein guter Start ins Leben ungemein wichtig ist, hat die Crespo Foundation bereits im Jahr 2014 erkannt und das von der Stiftung Familienorientierte Nachsorge SeeYou in Hamburg entwickelte Programm Babylotse gemeinsam mit ihren Partnern in Frankfurt etabliert. Babylotsinnen sind hochqualifizierte Fachkräfte, die in Frankfurter Geburtskliniken Mütter und Väter unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes beraten und unterstützen – mitunter auch schon davor. Die Bandbreite reicht dabei von Hilfestellungen bei Behördengängen über die Kontaktanbahnung zu einem spezifischen Unterstützungsangebot in Wohnortnähe bis hin zur persönlichen Begleitung in Angebote der Frühen Hilfen.

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Foto: Peter Latoska